State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Frankenstein (Schlesien), Stadthauptkasse und Magistrat
Location of issue: Frankenstein, Schlesien
Date of issue: Oktober 1923
Value: 20.000.000.000 / Zwanzig Milliarden Mark
Size: 155 x 103 mm
Material: grey paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : 38
Signatures: (3)
Printer: (Bürodruck)
Obv.: … , gedruckter Text und zwei Siegel, handschriftliche Seriennummer und Unterschriften.
Rev.: (leer) .
References: Keller 1518.a.20Mrd .
Z?bkowice ?l?skie; deutsch Frankenstein, schlesisch Franksteen oder Frankensteen) ist heute eine Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie ist Sitz des Powiat Z?bkowicki. Einwohner: 14.240 (1. Jan. 2024). 1925:10.093Einwohner, davon 2.631 Evangelische, 7.393 Katholiken, drei sonstige Christen und 43 Juden.
Z?bkowice ?l?skie liegt am Pausebach polnisch Budzówka, einem linken Nebenfluss der Glatzer Neiße, etwa 65 Kilometer südwestlich von Breslau.
Frankenstein wurde durch den Breslauer Herzog Heinrich IV. auf einem Grund gegründet, der zum Teil dem bischöflichen Ort Protzan und zum anderen Teil dem Trebnitzer Klosterdorf Zadel gehörte. Erstmals erwähnt wurde Frankenstein in einer Urkunde vom 10. Januar 1287. 1335 wurde die Stadt vom mährischen Markgrafen und späteren böhmischen König Karl IV. belagert. Nachfolgend stellte Herzog Bolko II. mit dem Vertrag von Straubing am 29. August 1336 das Herzogtum Münsterberg unter die Lehenshoheit der Krone Böhmen. Am 20. März 1428 wurde die Stadt durch die Hussiten weitgehend zerstört. Auch im Dreißigjährigen Krieg mussten Stadt und Bevölkerung Zerstörungen und Drangsalierungen erdulden. Zwei Jahre vor Kriegsende wurde das Schloss gesprengt.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Frankenstein 1742 mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. Nachfolgend wurde es dem Kreis Frankenstein eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1858 erhielt es Eisenbahnanschluss.
Um 1900 war Frankenstein noch von einer Stadtmauer umgeben, hatte zwei evangelische und drei katholische Kirchen, eine um 1860 errichtete Synagoge, ein Progymnasium, ein Lehrerseminar, ein Kloster der Barmherzigen Brüder, verschiedene Fabrikationsbetriebe, und es wurden Magnesit und Nickelerz geschürft.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Frankenstein 1945 unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde es in Z?bkowice ?l?skie umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.
Wappen: In Blau eine silberne Burg mit dreispitzbedachten Türmen und offenem Tor, der höhere Mittelturm ist mit einem gelehnten rotem Schold belegt, darin ein gekrönter, doppelgeschwänzter silberner Löwe.