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1921 AD., Germany, Weimar Republic, Freudenstadt, Stadt, Notgeld, collector series issue, 50 Pfennig, Grabowski/Mehl 388.3-3/3. Reverse 
State: Germany, Weimar Republic 
Issuer: Freudenstadt, Stadt
Location of issue: Freudenstadt (Wür / BW) 
Date of issue: 1.1.1922 AD., gültig bis 1.12.1923 
Value: 50 Pfennig
Size: ca. 114 x 75 mm
Material: paper 
Watermark: G-S-Muster
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: (2)
Printer: Stähle u. Friedel, Stuttgart ; designer: N. Feigenbaum (?)
Obv.: Freudenstadt den 1.Jan.1922. Gültig bis 1. Dezember 1923. Nachahmung strafbar , Stadtansicht mit Wald über einem Tal, Ansicht der 1599 gegründeten Stadt mit Blick auf die Türme der evangelischen Stadtkirche, signiert durch Stadtschultheiß und Stadtpflege.
Rev.: Hertzog zv Wirtemberg vnd Teckh. Grave zv Mvmpelgart. Herr zv Haidenhaim. Gründer von Freudenstadt. Gültig bis 01. Dezember 1923. , Stadtgründer Herzog Friedrich I. von Württemberg, in prunkvoller Kleidung mit Mühlsteinkragen auf weißem Grund.
References: Grabowski/Mehl 388.3-3/3 .

Freudenstadt ist eine Mittelstadt sowie Große Kreisstadt mit 24.464 Einwohnern (31. Dezember 2024) im Regierungsbezirk Karlsruhe in Baden-Württemberg. Sie ist Sitz des Landratsamtes Freudenstadt als Verwaltungsbehörde des Landkreises Freudenstadt. Freudenstadt ist ein anerkannter heilklimatischer und Kneippkurort sowie ein traditionell beliebter Urlaubsort. Daneben ist Freudenstadt bekannt für seinen sehr großen, fast quadratischen Marktplatz. 
Die Stadt wurde 1599 von Herzog Friedrich I. von Württemberg gegründet. Scharfe Einschnitte in die Stadtentwicklung verursachten der Stadtbrand von 1632, die großen Bevölkerungsverluste im Dreißigjährigen Krieg und die weitgehende Zerstörung der Innenstadt im Zweiten Weltkrieg. 
Freudenstadt liegt im nordöstlichen Schwarzwald. Es befindet sich rund 70 Kilometer südwestlich von Stuttgart und rund 60 Kilometer südlich von Karlsruhe auf einem Hochplateau am Ostrand des Nordschwarzwalds auf 591 bis 968 m ü. NN in der Region Nordschwarzwald. 
Wappen: Blasonierung: „In Rot unter goldenem Schildhaupt, darin eine schwarze Hirschstange, ein goldenes ‚F‘, begleitet von zwei pfahlweisen, abgekehrten silbernen Fische (Barben).“
Wappenbegründung: Das Wappen wird seit 1603 geführt. Die Hirschstange symbolisiert das Herzogtum Württemberg, die Barben sind dem Wappen der Grafschaft Mömpelgard entnommen, die damals zu Württemberg gehörte, das „F“ verweist auf den Stadtgründer, Herzog Friedrich I. von Württemberg. Die heutige Blasonierung des Wappens – ursprünglich hatte es gänzlich eine rote Feldfarbe – wurde vermutlich erst um 1926 festgelegt.

N. Feigenbaum wird in als einer der Zeichner/Künstler im Kontext der "Zeitschrift für Deutschlands Buchdrucker" (1900) im Umfeld von Stähle & Friedel und anderen Stuttgarter Firmen aufgeführt. 

Friedrich I. wurde 1557 in Mömpelgard (heute Montbéliard) geboren. Nach dem Tod seines Vaters Graf Georg von Mömpelgard, kam Friedrich I. die Grafschaft zu. In Folge des kinderlosen Todes Ludwig von Württembergs 1593 wurde Friedrich I. darüber hinaus zum sechsten regierenden Herzog von Württemberg. Er beauftragte wenige Jahre später den herzoglichen Hofbaumeister Heinrich Schickhardt einen Stadtplan für die Stadt Freudenstadt zu entwerfen, welche 1599 gegründet wurde. Friedrich I. zeigte sich als Machtpolitiker, welcher den Ausbau von Landwirtschaft, Militär und Landfestungen förderte. Die Gegend um Freudenstadt, bekannt für ihr reiches Vorkommen an Silber, Kupfer und Eisenerz, begünstigte die machtpolitischen Bestrebungen des Herzogs. Mit der Machtübernahme kam Friedrich I. auch Schloss Neuenbürg zu, dessen Modernisierung der Herzog plante. Aufgrund seines plötzlichen Todes durch einen Schlaganfall am 29.01.1608 konnte Friedrich I. diese Pläne nicht mehr umsetzen. Sein Sohn Magnus, welchem durch den "Fürstbrüderlichen Vergleich" 1617 das Schloss zukam, griff diese Bestrebungen wieder auf und engagierte den Hofbaumeister Heinrich Schickhardt.

Die Vorderseite zeigt eine Ansicht der 1599 gegründeten Stadt mit Blick auf die Türme der evangelischen Stadtkirche. Die Kirche, deren Grundsteinlegung am 01.05.1601 unter dem Bauherren Elias Gunzenhäuser erfolgte, entstand ebenfalls im Auftrag von Friedrich I. von Württemberg. Nach dem Tod Gunzenhäusers 1606 fiel die Fertigstellung des Bauprojektes dem herzoglichen Hofbaumeister Heinrich Schickhardt zu. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Freudenstadt Stadt town Notgeld collector series Pfennig paper Württemberg Baden-Württemberg Stähle Friedel Stuttgart Feigenbaum city view woods valley Herzog Friedrich

1921 AD., Germany, Weimar Republic, Freudenstadt, Stadt, Notgeld, collector series issue, 50 Pfennig, Grabowski/Mehl 388.3-3/3. Reverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Freudenstadt, Stadt
Location of issue: Freudenstadt (Wür / BW)
Date of issue: 1.1.1922 AD., gültig bis 1.12.1923
Value: 50 Pfennig
Size: ca. 114 x 75 mm
Material: paper
Watermark: G-S-Muster
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: (2)
Printer: Stähle u. Friedel, Stuttgart ; designer: N. Feigenbaum (?)
Obv.: Freudenstadt den 1.Jan.1922. Gültig bis 1. Dezember 1923. Nachahmung strafbar , Stadtansicht mit Wald über einem Tal, Ansicht der 1599 gegründeten Stadt mit Blick auf die Türme der evangelischen Stadtkirche, signiert durch Stadtschultheiß und Stadtpflege.
Rev.: Hertzog zv Wirtemberg vnd Teckh. Grave zv Mvmpelgart. Herr zv Haidenhaim. Gründer von Freudenstadt. Gültig bis 01. Dezember 1923. , Stadtgründer Herzog Friedrich I. von Württemberg, in prunkvoller Kleidung mit Mühlsteinkragen auf weißem Grund.
References: Grabowski/Mehl 388.3-3/3 .

Freudenstadt ist eine Mittelstadt sowie Große Kreisstadt mit 24.464 Einwohnern (31. Dezember 2024) im Regierungsbezirk Karlsruhe in Baden-Württemberg. Sie ist Sitz des Landratsamtes Freudenstadt als Verwaltungsbehörde des Landkreises Freudenstadt. Freudenstadt ist ein anerkannter heilklimatischer und Kneippkurort sowie ein traditionell beliebter Urlaubsort. Daneben ist Freudenstadt bekannt für seinen sehr großen, fast quadratischen Marktplatz.
Die Stadt wurde 1599 von Herzog Friedrich I. von Württemberg gegründet. Scharfe Einschnitte in die Stadtentwicklung verursachten der Stadtbrand von 1632, die großen Bevölkerungsverluste im Dreißigjährigen Krieg und die weitgehende Zerstörung der Innenstadt im Zweiten Weltkrieg.
Freudenstadt liegt im nordöstlichen Schwarzwald. Es befindet sich rund 70 Kilometer südwestlich von Stuttgart und rund 60 Kilometer südlich von Karlsruhe auf einem Hochplateau am Ostrand des Nordschwarzwalds auf 591 bis 968 m ü. NN in der Region Nordschwarzwald.
Wappen: Blasonierung: „In Rot unter goldenem Schildhaupt, darin eine schwarze Hirschstange, ein goldenes ‚F‘, begleitet von zwei pfahlweisen, abgekehrten silbernen Fische (Barben).“
Wappenbegründung: Das Wappen wird seit 1603 geführt. Die Hirschstange symbolisiert das Herzogtum Württemberg, die Barben sind dem Wappen der Grafschaft Mömpelgard entnommen, die damals zu Württemberg gehörte, das „F“ verweist auf den Stadtgründer, Herzog Friedrich I. von Württemberg. Die heutige Blasonierung des Wappens – ursprünglich hatte es gänzlich eine rote Feldfarbe – wurde vermutlich erst um 1926 festgelegt.

N. Feigenbaum wird in als einer der Zeichner/Künstler im Kontext der "Zeitschrift für Deutschlands Buchdrucker" (1900) im Umfeld von Stähle & Friedel und anderen Stuttgarter Firmen aufgeführt.

Friedrich I. wurde 1557 in Mömpelgard (heute Montbéliard) geboren. Nach dem Tod seines Vaters Graf Georg von Mömpelgard, kam Friedrich I. die Grafschaft zu. In Folge des kinderlosen Todes Ludwig von Württembergs 1593 wurde Friedrich I. darüber hinaus zum sechsten regierenden Herzog von Württemberg. Er beauftragte wenige Jahre später den herzoglichen Hofbaumeister Heinrich Schickhardt einen Stadtplan für die Stadt Freudenstadt zu entwerfen, welche 1599 gegründet wurde. Friedrich I. zeigte sich als Machtpolitiker, welcher den Ausbau von Landwirtschaft, Militär und Landfestungen förderte. Die Gegend um Freudenstadt, bekannt für ihr reiches Vorkommen an Silber, Kupfer und Eisenerz, begünstigte die machtpolitischen Bestrebungen des Herzogs. Mit der Machtübernahme kam Friedrich I. auch Schloss Neuenbürg zu, dessen Modernisierung der Herzog plante. Aufgrund seines plötzlichen Todes durch einen Schlaganfall am 29.01.1608 konnte Friedrich I. diese Pläne nicht mehr umsetzen. Sein Sohn Magnus, welchem durch den "Fürstbrüderlichen Vergleich" 1617 das Schloss zukam, griff diese Bestrebungen wieder auf und engagierte den Hofbaumeister Heinrich Schickhardt.

Die Vorderseite zeigt eine Ansicht der 1599 gegründeten Stadt mit Blick auf die Türme der evangelischen Stadtkirche. Die Kirche, deren Grundsteinlegung am 01.05.1601 unter dem Bauherren Elias Gunzenhäuser erfolgte, entstand ebenfalls im Auftrag von Friedrich I. von Württemberg. Nach dem Tod Gunzenhäusers 1606 fiel die Fertigstellung des Bauprojektes dem herzoglichen Hofbaumeister Heinrich Schickhardt zu.

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Name des Albums:Arminius / Germany, Freudenstadt
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Freudenstadt / Stadt / town / Notgeld / collector / series / Pfennig / paper / Württemberg / Baden-Württemberg / Stähle / Friedel / Stuttgart / Feigenbaum / city / view / woods / valley / Herzog / Friedrich
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