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1920 AD., Germany, Weimar Republic, Hamm (town), Notgeld, collector series issue, 25 Pfennig, Grabowski/Mehl 568.3a-3/6. 062208 Reverse 
State: Germany, Weimar Republic 
Issuer: Hamm (Westfalen / NW) Stadt
Location of issue: Hamm (Westfalen / NW) 
Date of issue: 18.5.1920
Value: 25 Pfennig
Size: 59 x 45 mm
Material: paper 
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : 062208 (rot)
Signatures: (2)
Printer: 
Obv.:  … , links Stadtwappen mit Mauerkrone, rechts schwarzer Text und rote Seriennummer.
Rev.: … , Schloss-Ruine Werries bei Bad Hamm.
References: Grabowski/Mehl 568.3a-3/6 .

Hamm ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Die westfälische Stadt liegt im Norden des Regierungsbezirks Arnsberg am Nordostrand des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Hamm ist ein wichtiger Knotenpunkt mehrerer Eisenbahnstrecken. Der heute größtenteils stillgelegte Rangier- und Güterbahnhof war mit einer Fläche von 110 Hektar früher einer der größten Europas.  Die Stadt wird von der Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen. Nach mehreren Gebietsreformen erreichte Hamm 1975 seine heutige Ausdehnung und mit über 100.000 Einwohnern den Status einer Großstadt. Hamm hat 2023 ca. 181.000 Einwohner. 
Hamm ist eine Planstadt, die Graf Adolf I. von der Mark am Aschermittwoch (4. März) des Jahres 1226 gegründet und mit Stadtrechten versehen hat. Die Gründung von Hamm steht am Anfang einer Reihe von Stadtgründungen dieses Grafengeschlechts, um die Grafschaft Mark sowohl militärisch als auch wirtschaftlich zu festigen und aus ihr einen einheitlichen Machtbereich zu schaffen. Anlass für die Stadtgründung war ein Streit zwischen dem weltlichen westfälischen Adel und dem Erzbischof von Köln, Engelbert I. von Berg, der bemüht war, die Kirche von weltlichem Einfluss zu befreien und die vom Herzogtum Sachsen abgespaltene Herzogswürde von Westfalen zu konsolidieren. 
Die daraus entstandenen Spannungen zwischen den zum Teil eng miteinander verwandten Protagonisten gipfelten schließlich in der Ermordung des Erzbischofs durch eine Gruppe von Häschern seines Verwandten Graf Friedrich von Altena-Isenberg. Dies trug Friedrich die Reichsacht ein und führte schließlich zu seiner Hinrichtung in Köln. Sein Besitz, Burg und Stadt Nienbrügge, wurden im Rahmen einer Strafaktion durch Graf Adolf I. von der Mark geschleift. Dieser versuchte das Erbe der Isenberger an sich zu bringen und so das Gebiet der gemeinsamen Stammlinie Altena-Berg zu erhalten. So bot er auch den Bürgern der Stadt Nienbrügge einige hundert Meter die Lippe aufwärts eine neue Heimat. Die Reste von Nienbrügge dienten dabei als Baustofflieferant. Da die neugegründete Stadt Hamm dann etwas weiter östlich auf der Landspitze zwischen der Ahse und der Lippe an der Einmündung der Ahse entstand, erhielt die neue Siedlung den Namen „tom Hamme“ (zum Hamm) bzw. Ham – nach der alten Bezeichnung für ein solches Flurstück, dem Ham. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit die heutige Schreibweise „Hamm“. 
Mit der Jahrhundertwende (19. zum 20. Jahrhundert) ist Hamm 1901 mit mehr als 30.000 Einwohnern so groß geworden, dass es nicht mehr im Kreis Hamm verbleiben konnte. Der Stadt wurde die Kreisfreiheit zugestanden, sie blieb aber zunächst Sitz der Kreisverwaltung. Das Zeitalter der Zechen begann für das heutige Stadtgebiet 1903 mit dem Abteufen der Schächte Heinrich und Robert auf der Zeche De Wendel (1901). Es folgte die Zeche Maximilian, danach in den kommenden Jahren die Zeche Radbod (1905) und die Zeche Sachsen (1912). Mit Ende des Ersten Weltkrieges kam es im Zuge der Novemberrevolution zur Besetzung der Bahnhofskommandantur. Am 9. November 1918 bildete sich ein Arbeiter- und Soldatenrat, der durch die preußischen Kommunalwahlen vom 2. März 1919 ins politische Abseits verbannt wurde. Ausgelöst durch den Kapp-Putsch 1920 lieferte sich die aus Bergleuten bestehende „Rote Armee“ eine Schlacht mit der Reichswehr mit Toten und Verwundeten. Eine Eisenbahnbrücke wurde gesprengt und schließlich wurden drei der Führer der unterlegenen Bergleute standrechtlich erschossen. Während der Ruhrbesetzung kam der erste Reichspräsident – Friedrich Ebert – nach Hamm. Dieses war Exil für vertriebene Behörden aus dem besetzten Teil des Ruhrgebietes. Dazu gehörte etwa die Reichsbahndirektion, die von Hamm aus ihren Widerstand gegen Belgier und Franzosen organisierte. 
Das Wappen der Stadt Hamm zeigt auf goldenem Grund den dreireihigen märkischen Schachbrettbalken in Rot und Silber. 
Das Wappen wurde der Stadt Hamm 1934 erneut verliehen. Sie führte es jedoch in kaum veränderter Weise bereits seit dem 13. Jahrhundert. Ursprünglich ist das Stadtwappen das Wappen der Grafen von der Mark, die die Stadt 1226 gründeten. 

Das Schloss Oberwerries ist ein zweiflügeliges Wasserschloss in den Lippeauen des Hammer Stadtbezirks Hamm-Heessen. Es umfasst mehrere Gebäude, die im Laufe der Jahrhunderte zur heutigen Schlossanlage zusammengewachsen sind. 
Die Lehnsherrschaft über die curtis in Werries, auf die sich die Häuser Unter- (bzw. Nieder-) und Oberwerries beiderseits der Lippe zurückführen lassen, lag bei dem limburgischen Zweig des Hauses Berg. Bereits 1284 wird eine Burg als Vorgängerbau des heutigen Schlosses im Lehnsregister der Grafen von Limburg-Styrum erwähnt. Dietrich von Limburg belehnte in diesem Jahr Engelbert von Herbern mit den von den Söhnen des Wessel genannt Kolve aufgelassenen Lehnsgütern zu Werries. Die wehrhafte Anlage diente zur Grenzsicherung des Münsterlandes. 
Der preußische Kammerherr Friedrich Christian von Beverförde, genannt der tolle Werries, ließ in den Jahren 1730 bis 1735 auf dem Gelände der Vorburg das heutige Marstallsgebäude nach Plänen von Johann Conrad Schlaun errichten. Dabei lieferten die Reste des abgebrochenen Niederwerries das Baumaterial. Mit dem tollen Werries starb 1768 das letzte Mitglied der Familie von Beverförde. Schloss Oberwerries kam durch Erbgang an die Adelsfamilie Elverfeldt – Friedrich Christian hatte mit Friedrich Clemens von Elverfeldt den Sohn eines Vetters adoptiert und zum Erben gemacht. Dessen Nachkommen, die von Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries auf Schloss Loburg in Ostbevern, blieben Eigentümer des für die nächsten 160 Jahre unbewohnten und damit dem Verfall preisgegebenen Schlosses. 
1942 veräußerte es der Freiherr Carl Maximilian Joseph von Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries an die Zeche Sachsen in Heessen, die es noch im gleichen Jahr an die Stadt Hamm weiterverkaufte. Diese ließ ab 1952 eine Bausicherung vornehmen und die Gebäude bis 1975 etappenweise restaurieren. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Hamm town Stadt Westfalen Notgeld collector series Pfennig paper arms castle ruins

1920 AD., Germany, Weimar Republic, Hamm (town), Notgeld, collector series issue, 25 Pfennig, Grabowski/Mehl 568.3a-3/6. 062208 Reverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Hamm (Westfalen / NW) Stadt
Location of issue: Hamm (Westfalen / NW)
Date of issue: 18.5.1920
Value: 25 Pfennig
Size: 59 x 45 mm
Material: paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : 062208 (rot)
Signatures: (2)
Printer:
Obv.: … , links Stadtwappen mit Mauerkrone, rechts schwarzer Text und rote Seriennummer.
Rev.: … , Schloss-Ruine Werries bei Bad Hamm.
References: Grabowski/Mehl 568.3a-3/6 .

Hamm ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Die westfälische Stadt liegt im Norden des Regierungsbezirks Arnsberg am Nordostrand des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Hamm ist ein wichtiger Knotenpunkt mehrerer Eisenbahnstrecken. Der heute größtenteils stillgelegte Rangier- und Güterbahnhof war mit einer Fläche von 110 Hektar früher einer der größten Europas. Die Stadt wird von der Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen. Nach mehreren Gebietsreformen erreichte Hamm 1975 seine heutige Ausdehnung und mit über 100.000 Einwohnern den Status einer Großstadt. Hamm hat 2023 ca. 181.000 Einwohner.
Hamm ist eine Planstadt, die Graf Adolf I. von der Mark am Aschermittwoch (4. März) des Jahres 1226 gegründet und mit Stadtrechten versehen hat. Die Gründung von Hamm steht am Anfang einer Reihe von Stadtgründungen dieses Grafengeschlechts, um die Grafschaft Mark sowohl militärisch als auch wirtschaftlich zu festigen und aus ihr einen einheitlichen Machtbereich zu schaffen. Anlass für die Stadtgründung war ein Streit zwischen dem weltlichen westfälischen Adel und dem Erzbischof von Köln, Engelbert I. von Berg, der bemüht war, die Kirche von weltlichem Einfluss zu befreien und die vom Herzogtum Sachsen abgespaltene Herzogswürde von Westfalen zu konsolidieren.
Die daraus entstandenen Spannungen zwischen den zum Teil eng miteinander verwandten Protagonisten gipfelten schließlich in der Ermordung des Erzbischofs durch eine Gruppe von Häschern seines Verwandten Graf Friedrich von Altena-Isenberg. Dies trug Friedrich die Reichsacht ein und führte schließlich zu seiner Hinrichtung in Köln. Sein Besitz, Burg und Stadt Nienbrügge, wurden im Rahmen einer Strafaktion durch Graf Adolf I. von der Mark geschleift. Dieser versuchte das Erbe der Isenberger an sich zu bringen und so das Gebiet der gemeinsamen Stammlinie Altena-Berg zu erhalten. So bot er auch den Bürgern der Stadt Nienbrügge einige hundert Meter die Lippe aufwärts eine neue Heimat. Die Reste von Nienbrügge dienten dabei als Baustofflieferant. Da die neugegründete Stadt Hamm dann etwas weiter östlich auf der Landspitze zwischen der Ahse und der Lippe an der Einmündung der Ahse entstand, erhielt die neue Siedlung den Namen „tom Hamme“ (zum Hamm) bzw. Ham – nach der alten Bezeichnung für ein solches Flurstück, dem Ham. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit die heutige Schreibweise „Hamm“.
Mit der Jahrhundertwende (19. zum 20. Jahrhundert) ist Hamm 1901 mit mehr als 30.000 Einwohnern so groß geworden, dass es nicht mehr im Kreis Hamm verbleiben konnte. Der Stadt wurde die Kreisfreiheit zugestanden, sie blieb aber zunächst Sitz der Kreisverwaltung. Das Zeitalter der Zechen begann für das heutige Stadtgebiet 1903 mit dem Abteufen der Schächte Heinrich und Robert auf der Zeche De Wendel (1901). Es folgte die Zeche Maximilian, danach in den kommenden Jahren die Zeche Radbod (1905) und die Zeche Sachsen (1912). Mit Ende des Ersten Weltkrieges kam es im Zuge der Novemberrevolution zur Besetzung der Bahnhofskommandantur. Am 9. November 1918 bildete sich ein Arbeiter- und Soldatenrat, der durch die preußischen Kommunalwahlen vom 2. März 1919 ins politische Abseits verbannt wurde. Ausgelöst durch den Kapp-Putsch 1920 lieferte sich die aus Bergleuten bestehende „Rote Armee“ eine Schlacht mit der Reichswehr mit Toten und Verwundeten. Eine Eisenbahnbrücke wurde gesprengt und schließlich wurden drei der Führer der unterlegenen Bergleute standrechtlich erschossen. Während der Ruhrbesetzung kam der erste Reichspräsident – Friedrich Ebert – nach Hamm. Dieses war Exil für vertriebene Behörden aus dem besetzten Teil des Ruhrgebietes. Dazu gehörte etwa die Reichsbahndirektion, die von Hamm aus ihren Widerstand gegen Belgier und Franzosen organisierte.
Das Wappen der Stadt Hamm zeigt auf goldenem Grund den dreireihigen märkischen Schachbrettbalken in Rot und Silber.
Das Wappen wurde der Stadt Hamm 1934 erneut verliehen. Sie führte es jedoch in kaum veränderter Weise bereits seit dem 13. Jahrhundert. Ursprünglich ist das Stadtwappen das Wappen der Grafen von der Mark, die die Stadt 1226 gründeten.

Das Schloss Oberwerries ist ein zweiflügeliges Wasserschloss in den Lippeauen des Hammer Stadtbezirks Hamm-Heessen. Es umfasst mehrere Gebäude, die im Laufe der Jahrhunderte zur heutigen Schlossanlage zusammengewachsen sind.
Die Lehnsherrschaft über die curtis in Werries, auf die sich die Häuser Unter- (bzw. Nieder-) und Oberwerries beiderseits der Lippe zurückführen lassen, lag bei dem limburgischen Zweig des Hauses Berg. Bereits 1284 wird eine Burg als Vorgängerbau des heutigen Schlosses im Lehnsregister der Grafen von Limburg-Styrum erwähnt. Dietrich von Limburg belehnte in diesem Jahr Engelbert von Herbern mit den von den Söhnen des Wessel genannt Kolve aufgelassenen Lehnsgütern zu Werries. Die wehrhafte Anlage diente zur Grenzsicherung des Münsterlandes.
Der preußische Kammerherr Friedrich Christian von Beverförde, genannt der tolle Werries, ließ in den Jahren 1730 bis 1735 auf dem Gelände der Vorburg das heutige Marstallsgebäude nach Plänen von Johann Conrad Schlaun errichten. Dabei lieferten die Reste des abgebrochenen Niederwerries das Baumaterial. Mit dem tollen Werries starb 1768 das letzte Mitglied der Familie von Beverförde. Schloss Oberwerries kam durch Erbgang an die Adelsfamilie Elverfeldt – Friedrich Christian hatte mit Friedrich Clemens von Elverfeldt den Sohn eines Vetters adoptiert und zum Erben gemacht. Dessen Nachkommen, die von Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries auf Schloss Loburg in Ostbevern, blieben Eigentümer des für die nächsten 160 Jahre unbewohnten und damit dem Verfall preisgegebenen Schlosses.
1942 veräußerte es der Freiherr Carl Maximilian Joseph von Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries an die Zeche Sachsen in Heessen, die es noch im gleichen Jahr an die Stadt Hamm weiterverkaufte. Diese ließ ab 1952 eine Bausicherung vornehmen und die Gebäude bis 1975 etappenweise restaurieren.

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Name des Albums:Arminius / Germany, Hamm
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Hamm / town / Stadt / Westfalen / Notgeld / collector / series / Pfennig / paper / arms / castle / ruins
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