State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Strelitz (town)
Location of issue: Strelitz (town) (MSt / MV) Stadt
Date of issue: 1.2.1921 AD.,
Value: 25 Pfennig
Size: 80 x 50 mm
Material: paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : 44691 (5 digits)
Signature: (1)
Printer: Hofbuchdrucker Vobis Nachf., Neustrelitz ; designer: L W (?)
Obv.: Fünfundzwanzig Pfennig / 25 - 25 / Tech-nik – Landwirtsch./Industrie / Gutschein der Stadt Strelitz / Strelitz, den …. , street scene at Neubrandenburger Gatehouse, coachmen and horses with carts.
Rev.: 25/pf / Dieser Gutschein …. / Hofbuchdrucker Vobis Nachf., Neustrelitz , man with bell and paper announcing news.
References: Grabowski S122.1a ; Tieste 7195.05.01.2 .
Strelitz-Alt, umgangssprachlich auch Altstrelitz genannt, ist ein Stadtteil von Neustrelitz mit rund 3500 Einwohnern. Der Stadtteil war von 1349 bis 1931 unter dem Stadtnamen Strelitz selbstständige mecklenburgische Landstadt und von 1701 bis 1712 Hauptresidenz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. Strelitz wurde 1931 eingemeindet und heißt seit 1994 offiziell Strelitz-Alt. 2015 wurde in Altstrelitz das 666. Jahr der Stadtgründung gefeiert.
Belegt ist der Ortsname Strelitz bereits in den Jahren seit 1278 in unterschiedlichen Schreibweisen. 1278 wurde Strelitz – damals noch ein Dorf im Land Stargard – erstmals urkundlich erwähnt. Er geht auf altslawisch Strělci (Schützen) zurück und war möglicherweise die Bezeichnung einer Dienstsiedlung, wie es sie im Mittelalter in Ostmitteleuropa mehrfach gab. Der Ortsname bedeutet damit „Ort der (Bogen-)Schützen“ bzw. „Ort, wo die Schützen wohnen“.
Der 25-Pfennig-Schein zeigt das Neubrandenburger Torhaus. Außerdem gab es noch das Wesenberger Torhaus und das Fürstenberger Torhaus. Errichtet wurden die Torhäuser auf Grundlage der Landes-Straßenreform und Binnenzollfestlegung von 1877 an den damaligen Ausfallstraßen. Die quergestellten verputzten Fachwerkgebäude waren Amtssitz und meist auch Wohnung der Torschreiber. Jeder passierende Reiter und Wagen musste beim Torschreiber das Torgeld entrichten. Außerdem wurde am Tor auch die Akzise erhoben. 1869 verloren die Torhäuser mit dem Fall der Binnenkontrollen ihre Funktion. Da die Tore zu Verkehrshindernissen wurden, mussten sie später abgerissen werden (Fürstenberger Torhaus 1871, Wesenberger Torhaus 1905).
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