Arminius Numismatics

money sorted by region or empire


Startseite Kontakt Sidebar Registrieren Anmelden
Albenliste Neueste Uploads Neueste Kommentare Am meisten angesehen Am besten bewertet Meine Favoriten Suche
Galerie > Medieval to Contemporary > Europe > Germany in general > German states and issue locations > Germany, Wiedenbrück
1921 AD., Germany, Weimar Republic, Wiedenbrück, Stadt, Notgeld, collector series issue, 25 Pfennig, Grabowski/Mehl 1423.1a-1/3. Reverse 
State: Germany, Weimar Republic 
Issuer: Wiedenbrück, Stadt
Location of issue: Wiedenbrück (Wfl / NW) Stadt
Date of issue: 1.7.1921
Value: 25 Pfennig
Size: 101 x 68 mm
Material: paper 
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: (2)
Printer: Essich & Co., Oldenburg (nicht angegeben) ; designer: O. H. und Nausester
Obv.:  … , Stadtwappen sechsspeichiges Rad, von zwei Löwen gehalten.
Rev.: 25 – Pfg / NAUSESTER / Das Kreuz im Walde , Junge und Mädchen am Kreuz im Walde.
References: Grabowski/Mehl 1423.1a-1/3 .

Wiedenbrück war eine selbstständige Stadt in Nordrhein-Westfalen, die 1970 im Zuge der Kommunalreform mit der Stadt Rheda und den umliegenden Gemeinden Batenhorst, Lintel, Nordrheda-Ems und St. Vit zur Stadt Rheda-Wiedenbrück zusammengeschlossen wurde. Seit 1816 war die Stadt Sitz des nach ihr benannten Kreises Wiedenbrück. Einwohner: 22.006 (1. Jan. 2022). Der Stadtname Wiedenbrück leitet sich von einer historischen Brücke über die Ems ab, die am Übergang eines frühmittelalterlichen Handelswegs (von Soest nach Bremen) entstand. Der Name deutet auf eine Brücke im oder am Weidengebüsch hin (Widen = Weiden), was auf die ursprüngliche Ufervegetation an dieser Emsquerung zurückgeht. „Vuitunbruca" 952; „Widetbrugga" 985; „Widenbrukke" 1189; „Widenbrugge" 1198; „Widenbruge" 1201; .,Widenbrugke" 1205; „Widenbruke" 1221; „Widenbrugensis"4 1231; „Widenbruche" 1254; .,Widenburg et Widebruggen" 1256; „Widenbrugen" 1284. 1954 mundartlich: Wienbrügge. Bedeutung: (Ems-) Brücke beim Pfarrhofe (wittum, wedem). 
Im Jahre 785 wird hier die erste Urpfarrkirche vermutet. Ausgrabungen belegen die Entstehung einer Querhausbasilika spätestens um 900. König Otto I. erteilte im Jahr 952 dem Osnabrücker Bischof das Markt-, Münz- und Zollrecht für Wiedenbrück. Vom Jahr 985 ist eine in Wiedenbrück ausgestellte Urkunde von Otto III. für das Kloster in Meschede bekannt. Im Jahre 1225 erhielt Bischof Engelbert von Osnabrück die Gogerichte zu Wiedenbrück und anderen Städten. Dies ist einer der Ausgangspunkte der Entwicklung des Hochstifts Osnabrück zu einem Territorialstaat des Bischofs von Osnabrück. Aus den Jahren um 1230 sind die ältesten Münzen aus Wiedenbrück überliefert. Wiedenbrück hatte 1231 den Status einer Civitas (halbautonome Verwaltungseinheit) bzw. wurde so genannt. 
Um 1462 entstand in Wiedenbrück eine erste Stadtverfassung nach dem Vorbild von Osnabrück. 1543 wurde Wiedenbrück durch Hermann Bonnus, einen Beauftragten des Bischofs Franz von Waldeck, reformiert. 1565 galt Wiedenbrück als überwiegend lutherisch. Nachdem im Jahr 1624/25 erste Schritte zu einer Gegenreformation erfolgten, wurde Wiedenbrück im Jahr 1626 im Laufe des Dreißigjährigen Krieges von den Dänen besetzt. Als 1628 der Bischof Franz Wilhelm von Wartenberg seine Regierung antrat, setzte er die Gegenreformation fort. 1644 wurde durch Bischof Franz Wilhelm das Franziskanerkloster gegründet. Drei Jahre später wurde Wiedenbrück im Juli 1647 von den Schweden eingenommen, aber nach Schleifung der Festung nach zwei Monaten wieder geräumt. Als 1648 in Münster und Osnabrück der Westfälische Friede ausgehandelt wurde, schrieb dieser für das Hochstift Osnabrück die wechselnde Abfolge je eines katholischen und eines lutherischen Bischofs aus dem Haus Braunschweig-Lüneburg vor. 
Als Folge der Umwandlung des Hochstifts in das Fürstentum Osnabrück wurde Wiedenbrück 1802 vorerst Kur-Hannover zugeschlagen. Von 1807 bis 1813 gehörte die Stadt zum Königreich Westphalen und war in dieser Zeit Sitz des Kantons Wiedenbrück. Das Amt Reckenberg mit Wiedenbrück kam nach dem Wiener Kongress an Preußen und wurde 1815 der neuen Provinz Westfalen zugeordnet. Damit trennte sich Wiedenbrück vom Bistum Osnabrück; die katholischen Gemeinden des ehemaligen Osnabrücker Amtes Reckenberg kamen zum Bistum Paderborn. Seit 1816 war die Stadt Sitz des nach ihr benannten Kreises Wiedenbrück. 1837 erhielt Wiedenbrück die preußische revidierte Städteordnung und wurde dadurch zu einer amtsfreien Stadt. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Wiedenbrück Stadt town Westfalen Notgeld collector series Pfennig paper arms wheel lion Essich Oldenburg Nausester cross woods boy girl children

1921 AD., Germany, Weimar Republic, Wiedenbrück, Stadt, Notgeld, collector series issue, 25 Pfennig, Grabowski/Mehl 1423.1a-1/3. Reverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Wiedenbrück, Stadt
Location of issue: Wiedenbrück (Wfl / NW) Stadt
Date of issue: 1.7.1921
Value: 25 Pfennig
Size: 101 x 68 mm
Material: paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: (2)
Printer: Essich & Co., Oldenburg (nicht angegeben) ; designer: O. H. und Nausester
Obv.: … , Stadtwappen sechsspeichiges Rad, von zwei Löwen gehalten.
Rev.: 25 – Pfg / NAUSESTER / Das Kreuz im Walde , Junge und Mädchen am Kreuz im Walde.
References: Grabowski/Mehl 1423.1a-1/3 .

Wiedenbrück war eine selbstständige Stadt in Nordrhein-Westfalen, die 1970 im Zuge der Kommunalreform mit der Stadt Rheda und den umliegenden Gemeinden Batenhorst, Lintel, Nordrheda-Ems und St. Vit zur Stadt Rheda-Wiedenbrück zusammengeschlossen wurde. Seit 1816 war die Stadt Sitz des nach ihr benannten Kreises Wiedenbrück. Einwohner: 22.006 (1. Jan. 2022). Der Stadtname Wiedenbrück leitet sich von einer historischen Brücke über die Ems ab, die am Übergang eines frühmittelalterlichen Handelswegs (von Soest nach Bremen) entstand. Der Name deutet auf eine Brücke im oder am Weidengebüsch hin (Widen = Weiden), was auf die ursprüngliche Ufervegetation an dieser Emsquerung zurückgeht. „Vuitunbruca" 952; „Widetbrugga" 985; „Widenbrukke" 1189; „Widenbrugge" 1198; „Widenbruge" 1201; .,Widenbrugke" 1205; „Widenbruke" 1221; „Widenbrugensis"4 1231; „Widenbruche" 1254; .,Widenburg et Widebruggen" 1256; „Widenbrugen" 1284. 1954 mundartlich: Wienbrügge. Bedeutung: (Ems-) Brücke beim Pfarrhofe (wittum, wedem).
Im Jahre 785 wird hier die erste Urpfarrkirche vermutet. Ausgrabungen belegen die Entstehung einer Querhausbasilika spätestens um 900. König Otto I. erteilte im Jahr 952 dem Osnabrücker Bischof das Markt-, Münz- und Zollrecht für Wiedenbrück. Vom Jahr 985 ist eine in Wiedenbrück ausgestellte Urkunde von Otto III. für das Kloster in Meschede bekannt. Im Jahre 1225 erhielt Bischof Engelbert von Osnabrück die Gogerichte zu Wiedenbrück und anderen Städten. Dies ist einer der Ausgangspunkte der Entwicklung des Hochstifts Osnabrück zu einem Territorialstaat des Bischofs von Osnabrück. Aus den Jahren um 1230 sind die ältesten Münzen aus Wiedenbrück überliefert. Wiedenbrück hatte 1231 den Status einer Civitas (halbautonome Verwaltungseinheit) bzw. wurde so genannt.
Um 1462 entstand in Wiedenbrück eine erste Stadtverfassung nach dem Vorbild von Osnabrück. 1543 wurde Wiedenbrück durch Hermann Bonnus, einen Beauftragten des Bischofs Franz von Waldeck, reformiert. 1565 galt Wiedenbrück als überwiegend lutherisch. Nachdem im Jahr 1624/25 erste Schritte zu einer Gegenreformation erfolgten, wurde Wiedenbrück im Jahr 1626 im Laufe des Dreißigjährigen Krieges von den Dänen besetzt. Als 1628 der Bischof Franz Wilhelm von Wartenberg seine Regierung antrat, setzte er die Gegenreformation fort. 1644 wurde durch Bischof Franz Wilhelm das Franziskanerkloster gegründet. Drei Jahre später wurde Wiedenbrück im Juli 1647 von den Schweden eingenommen, aber nach Schleifung der Festung nach zwei Monaten wieder geräumt. Als 1648 in Münster und Osnabrück der Westfälische Friede ausgehandelt wurde, schrieb dieser für das Hochstift Osnabrück die wechselnde Abfolge je eines katholischen und eines lutherischen Bischofs aus dem Haus Braunschweig-Lüneburg vor.
Als Folge der Umwandlung des Hochstifts in das Fürstentum Osnabrück wurde Wiedenbrück 1802 vorerst Kur-Hannover zugeschlagen. Von 1807 bis 1813 gehörte die Stadt zum Königreich Westphalen und war in dieser Zeit Sitz des Kantons Wiedenbrück. Das Amt Reckenberg mit Wiedenbrück kam nach dem Wiener Kongress an Preußen und wurde 1815 der neuen Provinz Westfalen zugeordnet. Damit trennte sich Wiedenbrück vom Bistum Osnabrück; die katholischen Gemeinden des ehemaligen Osnabrücker Amtes Reckenberg kamen zum Bistum Paderborn. Seit 1816 war die Stadt Sitz des nach ihr benannten Kreises Wiedenbrück. 1837 erhielt Wiedenbrück die preußische revidierte Städteordnung und wurde dadurch zu einer amtsfreien Stadt.

Diese Datei bewerten (noch keine Bewertung)
Datei-Information
Dateiname:W-7-12-25-029rsst.jpg
Name des Albums:Arminius / Germany, Wiedenbrück
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Wiedenbrück / Stadt / town / Westfalen / Notgeld / collector / series / Pfennig / paper / arms / wheel / lion / Essich / Oldenburg / Nausester / cross / woods / boy / girl / children
Dateigröße:524 KB
Hinzugefügt am:%01. %413 %2026
Abmessungen:1280 x 1904 Pixel
Angezeigt:0 mal
URL:http://www.arminius-numismatics.com/coppermine1414/cpg15x/displayimage.php?pid=26235
Favoriten:zu Favoriten hinzufügen