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1920 AD., Germany, Weimar Republic, Freyburg an der Unstrut (city), Notgeld, currency issue, 50 Pfennig, Tieste 1980.05.03, Reverse 
State: Germany, Weimar Republic 
Issuer: Freyburg (Unstrut), Stadt
Location of issue: Freyburg (Unstrut), (Provinz Sachsen / Sachsen-Anhalt)
Date of issue: 15.5.1920
Value: 50 Pfennig
Size: 52 x 37 mm
Material: paper 
Watermark: Zickzacklinien
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: Brehme (1)
Printer: Otto Henning A.G., Greiz
Obv.: Gutschein /  … , Text, Unterschriften und Weinranken.
Rev.: JAHN-TURNHALLE / … , Gebäude der Jahn-Turnhalle.
References: Tieste 1980.05.03 .

Freyburg (Unstrut) ist eine Stadt an der Unstrut im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt, Zentrum des Weinanbaugebietes Saale-Unstrut und staatlich anerkannter Erholungsort. Die Stadt gehört der Verbandsgemeinde Unstruttal an, deren Verwaltungssitz sie zugleich ist. Einwohner: 4399 (31. Dez. 2025). 
Die Geschichte Freyburgs beginnt mit der um 1090 auf einem Berg östlich der heutigen Stadt erbauten Neuenburg, einer weiträumigen romanischen Anlage mit Bergfried. Der Ort Freyburg gehörte zum Territorium der Landgrafen in Thüringen, wurde 1203 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1261 Stadtrecht. Im Ergebnis der Leipziger Teilung kam Freyburg 1485 mit dem Amt Freyburg zum albertinischen Herzogtum (1547 Kurfürstentum, 1806 Königreich) Sachsen und war dort Bestandteil des Thüringer Kreises. Die Zugehörigkeit bestand bis 1815. 
Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kamen die Stadt und das Amt Freyburg mit dem überwiegenden Teil des Thüringer Kreises zum Königreich Preußen. Dort wurden sie 1816 dem Kreis Querfurt im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem sie bis 1944 gehörten. 
Freyburg hat eine mehr als 1000-jährige Geschichte des Weinbaus, ist seit Dezember 1989 staatlich anerkannter Erholungsort und darf sich zudem Jahn- und Weinstadt nennen, da Friedrich Ludwig Jahn, der Turnvater Jahn, in Freyburg gestorben ist. 
Wappen: Blasonierung: „In Blau eine zweitürmige silberne Burg mit goldenen Dächern; im Mittelteil eine offene Rundbogentoröffnung; die spitzbedachten und golden beknauften Türme mit je einem Sims im unteren und oberen Teil, über dem unteren Sims eine zickzackförmige Profilierung, über dem oberen Sims golden beknaufte Giebel.“ Bis 1994 waren die Dächer im Wappen noch rot.

Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn, bekannt als Turnvater Jahn (* 11. August 1778 in Lanz; † 15. Oktober 1852 in Freyburg), war ein nationalistischer deutscher Pädagoge, Schriftsteller und Politiker. Geboren als Sohn eines Pfarrers, wurde Jahn 1809 Lehrer am Gymnasium zum Grauen Kloster Berlin. In den Befreiungskriegen 1813–1815 gehörte er dem Lützowschen Freikorps an. 1816 erschien seine Schrift Die Deutsche Turnkunst, die den Grundstein der Turnbewegung legte. Jahns Turnbegriff umfasste neben vielfältigen Turnarten und -übungen auch eine eigene Turnerkleidung und -sprache. Der Turnsport sollte nicht nur der körperlichen und geistigen Ertüchtigung der Bürger, sondern auch der Freiheit und Einheit des Staates dienen. Außerdem führte er moderne Geräte wie Reck und Barren ein. Während der Restauration wurde Jahn als Demagoge verfolgt und inhaftiert. 1848/49 wurde er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung und ging nach der gescheiterten Revolution in den Ruhestand. 
Im Alter von 74 Jahren starb Jahn am 15. Oktober 1852 in Freyburg an der Unstrut. Dort wurde er an der Stirnseite der ersten deutschen Turnhalle beigesetzt. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Freyburg Unstrut city town Stadt Provinz Sachsen Sachsen-Anhalt Notgeld currency Pfennig paper Brehme vine grapes building Jahn

1920 AD., Germany, Weimar Republic, Freyburg an der Unstrut (city), Notgeld, currency issue, 50 Pfennig, Tieste 1980.05.03, Reverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Freyburg (Unstrut), Stadt
Location of issue: Freyburg (Unstrut), (Provinz Sachsen / Sachsen-Anhalt)
Date of issue: 15.5.1920
Value: 50 Pfennig
Size: 52 x 37 mm
Material: paper
Watermark: Zickzacklinien
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: Brehme (1)
Printer: Otto Henning A.G., Greiz
Obv.: Gutschein / … , Text, Unterschriften und Weinranken.
Rev.: JAHN-TURNHALLE / … , Gebäude der Jahn-Turnhalle.
References: Tieste 1980.05.03 .

Freyburg (Unstrut) ist eine Stadt an der Unstrut im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt, Zentrum des Weinanbaugebietes Saale-Unstrut und staatlich anerkannter Erholungsort. Die Stadt gehört der Verbandsgemeinde Unstruttal an, deren Verwaltungssitz sie zugleich ist. Einwohner: 4399 (31. Dez. 2025).
Die Geschichte Freyburgs beginnt mit der um 1090 auf einem Berg östlich der heutigen Stadt erbauten Neuenburg, einer weiträumigen romanischen Anlage mit Bergfried. Der Ort Freyburg gehörte zum Territorium der Landgrafen in Thüringen, wurde 1203 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1261 Stadtrecht. Im Ergebnis der Leipziger Teilung kam Freyburg 1485 mit dem Amt Freyburg zum albertinischen Herzogtum (1547 Kurfürstentum, 1806 Königreich) Sachsen und war dort Bestandteil des Thüringer Kreises. Die Zugehörigkeit bestand bis 1815.
Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kamen die Stadt und das Amt Freyburg mit dem überwiegenden Teil des Thüringer Kreises zum Königreich Preußen. Dort wurden sie 1816 dem Kreis Querfurt im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem sie bis 1944 gehörten.
Freyburg hat eine mehr als 1000-jährige Geschichte des Weinbaus, ist seit Dezember 1989 staatlich anerkannter Erholungsort und darf sich zudem Jahn- und Weinstadt nennen, da Friedrich Ludwig Jahn, der Turnvater Jahn, in Freyburg gestorben ist.
Wappen: Blasonierung: „In Blau eine zweitürmige silberne Burg mit goldenen Dächern; im Mittelteil eine offene Rundbogentoröffnung; die spitzbedachten und golden beknauften Türme mit je einem Sims im unteren und oberen Teil, über dem unteren Sims eine zickzackförmige Profilierung, über dem oberen Sims golden beknaufte Giebel.“ Bis 1994 waren die Dächer im Wappen noch rot.

Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn, bekannt als Turnvater Jahn (* 11. August 1778 in Lanz; † 15. Oktober 1852 in Freyburg), war ein nationalistischer deutscher Pädagoge, Schriftsteller und Politiker. Geboren als Sohn eines Pfarrers, wurde Jahn 1809 Lehrer am Gymnasium zum Grauen Kloster Berlin. In den Befreiungskriegen 1813–1815 gehörte er dem Lützowschen Freikorps an. 1816 erschien seine Schrift Die Deutsche Turnkunst, die den Grundstein der Turnbewegung legte. Jahns Turnbegriff umfasste neben vielfältigen Turnarten und -übungen auch eine eigene Turnerkleidung und -sprache. Der Turnsport sollte nicht nur der körperlichen und geistigen Ertüchtigung der Bürger, sondern auch der Freiheit und Einheit des Staates dienen. Außerdem führte er moderne Geräte wie Reck und Barren ein. Während der Restauration wurde Jahn als Demagoge verfolgt und inhaftiert. 1848/49 wurde er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung und ging nach der gescheiterten Revolution in den Ruhestand.
Im Alter von 74 Jahren starb Jahn am 15. Oktober 1852 in Freyburg an der Unstrut. Dort wurde er an der Stirnseite der ersten deutschen Turnhalle beigesetzt.

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Dateiname:SO-5-25-016rsst.jpg
Name des Albums:Arminius / Germany, Freyburg an der Unstrut
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Freyburg / Unstrut / city / town / Stadt / Provinz / Sachsen / Sachsen-Anhalt / Notgeld / currency / Pfennig / paper / Brehme / vine / grapes / building / Jahn
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